Sportkreis Main-Kinzig e.V. 
im Landessportbund Hessen
Eye-Able®

Sportkreistage Chronik

Sportkreistag 2025

Der neu gewählte Vorstand des Sportkreises Main-Kinzig e. V. v.l.n.r.: Helmut Meister, Christopher Overbeck, Daniela Kauck, Monika Dunkel, Robin Lenz, Brigitte Senftleben, Florian Dinges, Bettina Schonlau , Kerstin Seng, Hans Jürgen Wolfenstädter

Der Sportkreis Main-Kinzig, mit seinen 538 Vereinen, er vertritt somit die Interessen der mehr als 137.000 Mitgliedern, richtete auch in diesem Jahr wieder seinen Sportkreistag im Forum des Main-Kinzig-Kreises in Gelnhausen aus. 

Im Mittelpunkt der Tagesordnung standen die Wahlen des Vorstandes und die Verabschiedung langjähriger Vorstandsmitglieder, die zu Ehrenmitgliedern des Sportkreises ernannt wurden und der Bericht des Vorsitzenden, Helmut Meister, über die ausgeführten Aufgaben der einzelnen Referate. Besonders begrüßte der Vorsitzende des Sportkreises die Ehrengäste: Juliane Kuhlmann, Präsidentin des Landessportbundes Hessen, Thorsten Stolz, Landrat des Main-Kinzig-Kreises und Elfriede Günter, Stadträtin von Gelnhausen. Alle drei überbrachten Grußworte an die anwesenden Vereinsvertreter*innen. Juliane Kuhlmann lobte besonders die gute Zusammenarbeit mit den Sportvereinen, die in schwierigen Zeiten, wie z. B. der überstandenen Corona-Pandemie "ein Fels in der Brandung" gewesen seien und sind. Mit Blick auf die immens wichtige Sportförderung sagte sie: "Wer heute in den Sport investiert, sichert den sozialen Frieden von morgen." Auch weitere Gäste aus den Kommunen und Städten konnten begrüßt werden.

Helmut Meister berichtete anschließend über die verschiedenen, ausgeführten Aktivitäten und Aufgaben des Sportkreises. Der Sportkreis engagiert sich in Kooperation mit dem staatlichen Schulamt Hanau für die Sportabzeichen-Abnahme in den Schulen. Auch die Bildungsarbeit, in Form von verschiedenen Seminaren (z. B. Kindeswohl) ist ein fester Bestandteil der Aufgaben des Sportkreises, sowie auch die Themen Integration und Inklusion. Weiterhin berichtete der Vorsitzende über erneut leicht ansteigende Mitgliederzahlen und verwies auf zahlreiche Fördermaßnahmen. 

Die Wahlen des Vorstandes verliefen reibungslos und für die kommende Legislaturperiode von 3 Jahren wurden einstimmig gewählt: 

Helmut Meister (Vorsitzender), Brigitte Senftleben (stellv. Vorsitzende), Florian Dinges (stellv. Vorsitzender), Jens Fischer (Finanzmanagement), Monika Dunkel (Familie, Frauen, Senioren, Integration und Inklusion), Kerstin Seng (Umwelt, Infrastruktur), Bettina Schonlau (Sportentwicklung, Bildung, Personalentwicklung), Hans Jürgen Wolfenstädter (Breitensport, Sport und Gesundheit, SPAZ).

Die Jugend des Sportkreises (durch die Jugendvollversammlung gewählt und durch den Sportkreistag bestätigt): Robin Lenz (Jugendwart), Christopher Overbeck (Beisitzer), Daniela Kauck (Beisitzerin).

Am Sportkreistag wurden auch drei langjährige, sehr verdiente, Vorstandsmitglieder verabschiedet und durch die Versammlung zu Ehrenmitgliedern des Sportkreises ernannt:  Sieglinde Weber - war zuletzt stellv. Vorsitzende und kann auf 22 Jahre erfolgreiche Vorstandsarbeit zurückblicken. Gabriele Ewald - seit 25 Jahren aktiv und eine der Mitbegründerinnen des Hanauer Stadtlaufs und zuletzt Referentin für Familie, Frauen, Senioren, Integration und Inklusion. Jürgen Jung - wurde für sein 32jähriges Sportkreis-Engagement gewertschätzt und zuletzt war er für das Referat Umwelt und Infrastruktur zuständig. Alle drei erhielten eine entsprechende Urkunde und viele Worte des Dankes des Vorsitzenden.

Protokoll SKT 23.05.2025 Unterschriften.pdf  1.3 MB


 

Sportkreistag 2024

Gelnhausen - Besonders bei Großereignissen wie der Fußball-EM steht der Sport im Rampenlicht. Dass es in Deutschland und speziell im Main-Kinzig-Kreis aber jahrein, jahraus ein großes Sportangebot für Jung und Alt gibt, dafür sorgt nicht nur König Fußball, sondern alle über 540 Sportvereine im Main-Kinzig-Kreis, deren Vertreter am Freitagabend zum Sportkreistag in das Forum Gelnhausen eingeladen waren. Dort zog der Sportkreis-Vorsitzende Helmut Meister ein positives Fazit über die Entwicklungen im Kreis und lenkte zudem die Aufmerksamkeit auf das Thema „Inklusion in den Sportvereinen“. 

Da neben der Präsidentin des Landessportbundes Hessen, Juliane Kuhlmann, auch Landrat Thorsten Stolz zeitgleich beim Kommersabend zum 150-jährigen Bestehen der TSG Erlensee gebraucht wurden, vertrat der neue erste Kreisbeigeordnete Andreas Hofmann den Kreis. Ausgehend von der aktuellen EM Euphorie sagte er: „Das sind nicht nur gute Zeiten für den Fußball, sie sind auch für uns alle mit dem Ziel verbunden, junge Menschen für Bewegung und Sport zu begeistern. Ich bin mir sicher, dass die Leidenschaft für den Fußball auch auf die anderen Sportarten überspringt.“ Insbesondere lobte Hofmann die Nachwuchsförderung in den Vereinen: „Durch euch und eure Jugendarbeit lernen Kinder und Jugendliche das Vereinswesen kennen. Da wird Demokratie im Kleinen gelernt!“ 

4000 neue Mitglieder. Die Zahlen bestätigen eine positive Entwicklung im Sportkreis Main-Kinzig: Durch etwa 4000 Neumitglieder steigt die Anzahl in Sportvereinen im Kreis auf knapp 135 000. Der Main-Kinzig-Kreis bleibt mit insgesamt 543 Vereinen die Nummer eins in Hessen. Vorstandswahlen standen beim Sportkreistag nicht auf dem Programm, aber die Entlastung des Vorstandes für das Jahr 2023. Diese wurde mit klarer Mehrheit und einer Enthaltung von den Delegierten abgesegnet. Zuvor hatte die Prüferin Nicola Dekorsy-Maibaum keine Beanstandungen gegenüber der Kassenführung eingebracht. Sie regte an, die hohen Rücklagen des Sportkreises für weitere Projekte und Angebote zu nutzen, die den Vereinen zugutekommen sollten - wofür sich der Vorsitzende Helmut Meister auch offen zeigte. In seinem Bericht resümierte Meister: „Unser Sportsystem hat sich trotz aller Widrigkeiten als robust, anpassungsfähig und kreativ erwiesen.“ Dabei bezog er sich auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine. Sein Dank gelte daher der unersetzlichen Tätigkeit der Vereine und Verbände: „Ohne das große ehrenamtliche Engagement von euch wäre das gesellschaftliche Zusammenleben in unserem schönen Main-Kinzig-Kreis um einiges ärmer gewesen.“ 

Bild: Lennart Nickel

Werbung für Special Olympics

Ebenso bedankte sich Meister beim Landessportbund und beim Main-Kinzig-Kreis, der beispielsweise die Regel fortsetzte, wonach Vereine die kreiseigenen Sporthallen kostenlos nutzen dürfen. Ein Lob für die Arbeit des Sportkreises gab es von William Sonnenberg, der als Referent des Landessportbundes für Sport und Inklusion einen Impulsvortrag zum Thema Förderung von inklusiven Sportangeboten hielt. Dabei führte er in die verschiedenen Möglichkeiten ein, wie Vereine dafür finanzielle Unterstützung erhalten können. Im Anschluss an den Vortrag rührte Julia Steinecker, Abteilungsleiterin der Fachstelle Sport der Stadt Hanau, kräftig die Werbetrommel für die Special Olympics Landesspiele, die im Juni 2025 in Hanau stattfinden werden. Bei der in Hessen größten Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung werden 700 Athleten in Hanau erwartet. Auch im Kalender des Sportkreises Main-Kinzig ist dieser Termin groß angestrichen - ebenso wie der Sportkreistag im nächsten Jahr, für den der Vorsitzende Helmut Meister einen besonderen Wunsch hat: „Wir sehen uns beim Sportkreistag 2025 wieder. Ich hoffe als amtierender Europameister!“ 

Hanauer Anzeiger vom 01.07.2024

 

Protokoll SKT 28062024.pdf 364.5 KB


 

Sportkreistag 2023

„Unser Sportsystem hat sich trotz aller Widrigkeiten als robust, anpassungsfähig und kreativ erwiesen“ – Sportkreistag Sportkreis Main-Kinzig

Helmut Meister, Vorsitzender des Sportkreises Main-Kinzig e.V. begrüßte die Vertreterinnen und Vertreter der Vereine, die Fachverbands-Vertreterinnen und Vertreter, die Ehrengäste und die Mitglieder des Vorstandes des Sportkreises Main-Kinzig, sowie die Damen und Herren von der Presse zum Sportkreistag im Forum Gelnhausen.

Meister dankte ausdrücklich den vielen ehrenamtlich Tätigen, für deren geleistete gute Vereinsarbeit. „Ohne das große ehrenamtliche Engagement dieser Menschen, wäre das gesellschaftliche Zusammenleben in unserem schönen Main-Kinzig-Kreis um einiges ärmer gewesen“. 

Die Energiekrise und damit höhere Kosten für Strom und Gas belasten die Vereine. Das Land Hessen hat zwischenzeitlich ein Förderprogramm bereitgestellt, von dem aktuell circa 450 hessische Vereine Gebrauch gemacht haben. Helmut Meister geht aber davon aus, „dass unsere Vereine und Verbände auch diese Energiekrise gut meistern werden“.

Die statistischen Daten aus dem Sportkreis Main-Kinzig stimmen positiv. Zum 01. Januar 2023 betrug die Mitgliederzahl 130.325, was einem Zuwachs von 2.244 Mitgliedern entspricht. Mit seinen 545 Vereinen ist der Sportkreis Main-Kinzig der größte Sportkreis in Hessen.

Die Präsidentin des Landessportbundes Hessen e.V., Juliane Kuhlmann betonte, „dass der Sport in Hessen noch nie so stark war wie heute.“ Der Sport sei, „robust und dafür geeignet, die Herausforderungen zu durchstehen“. Der Landrat des Main-Kinzig-Kreises, Thorsten Stolz bedankte sich bei den Vertreterinnen und Vertretern der Vereine für ihr Durchhaltevermögen und lobte alle ehrenamtlich engagierten Menschen. Stolz plädiert in seinem Grußwort mit Nachdruck für die Erhaltung der Hallenbäder. Gleichzeitig lobte er die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler im Main-Kinzig-Kreis, die im Jahr 2022 unter anderem 32 Deutsche Meistertitel und 4 Weltmeistertitel erringen konnten.

Als Partner des Sportkreises Main-Kinzig sind der Landessportbund Hessen und der Main-Kinzig-Kreis mit seinen Kommunen wichtige Säulen bei der Unterstützung der Vereine. Baumaßnahmen und Anschaffungen von langlebigen Sportgeräten im Jahr 2022, förderte der Landessportbund mit insgesamt 346.000 Euro. Der MKK und seine Kommunen haben die Turn- und Sportvereine während Corona und der Energiekrise nach besten Kräften unterstützt. Es wurden viele Notunterkünfte für Flüchtlinge errichtet, um die Belegung von Sporthallen zu vermeiden. Im Main-Kinzig-Kreis bleibt es auch weiterhin für die Vereine bei einer kostenlosen Nutzung der kreiseigenen Sporthallen. Aus den Referaten des Sportkreises Main-Kinzig gibt es viel Positives zu vermelden. Im Rahmen des Deutschen Sportabzeichens konnte die Maßnahme „Schule und Verein“ wieder deutlich belebt werden. Die Anzahl der absolvierten Sportabzeichen konnte im Jahr 2022 erheblich gesteigert werden. Der Sportkreis Main-Kinzig liegt im Vergleich aller 23 Sportkreise auf dem 7. Platz. Die Bildungsarbeit im Sportkreis Main-Kinzig ist breit gefächert. In Kooperation mit der Sportjugend Hessen wurden zum Thema „Kindeswohlgefährdung im Sport“ Seminare durchgeführt. Trainerinnen und Trainer wurden zur „Outdoor-Fitness“ geschult. Erste-Hilfe-Kurse waren stets schnell ausgebucht und waren für die Vereine kostenlos. Ein Lehrgang für „Kindernotfälle“ war von besonderem Interesse.

Bild: Hanauer Anzeiger

Für das Referat Familie, Frauen, Integration und Inklusion ist unter anderem der Stadtlauf Hanau ein wichtiges Event. Von dem Erlös profitieren die Frauenhäuser in Hanau und Wächtersbach. Der Stadtlauf Hanau findet in diesem Jahr am 15. September statt. Im Vorfeld der „Special Olympics World Games“ in Berlin, beherbergte die Stadt Hanau als Host Town, die Special Olympics Delegation aus Macau. Der Jugend-Vorstand des Sportkreises Main-Kinzig wird die Vereine nicht nur organisatorisch unterstützen, sondern wird in diesem Jahr das Programm „Wir fördern die Jugendarbeit der Vereine im Sportkreis“ starten. Finanzielle Unterstützung erhalten sozial Projekte der Vereinsjugenden. Der Bericht der Kassenprüferinnen stellte eine vorbildliche und sorgfältige Kassenführung fest. 

Impulsreferat „Vereinsentwicklung in Zeiten gesellschaftlicher Krisen – Herausforderungen und Chancen“. Andreas Klages, Hauptgeschäftsführer des Landessportbundes Hessen e.V., thematisierte in seinem Referat unter anderem die Flüchtlingspolitik und deren Auswirkung auf die Vereine. Hohe Energiekosten stellen das Management in den Vereinen vor schwere Aufgaben. Der Mitgliederrückgang durch Corona war für kleinere Vereine Existenz bedrohend. Die Gewinnung von ehrenamtlich tätigen Menschen für die Vereine, sei von enormer Bedeutung. Klages lobte allerdings einmal mehr die Robustheit des Sports und sagte: „Die Stimmung im Sport ist derzeit deutlich besser, als man es erwarten könnte“. 

 

Protokoll SKT 23062023.pdf 818.2 KB


 

Sportkreistag 2022

Der Sportkreistag des Sportkreis Main-Kinzig e. V. fand in diesem Jahr wiederholt der Pandemie geschuldet, coronakonform im Herbert-Dröse-Stadion in Hanau statt.

Die zentralen Punkte auf der Tagesordnung des Sportkreistages waren der Bericht des Sportkreisvorsitzenden, Helmut Meister und das Impulsreferat „Haltung zeigen im Main-Kinzig-Kreis – unsere gesellschaftliche Verantwortung am Beispiel des Sports“ von Angelika Ribler, Referatsleitung Jugend- und Sportpolitik der Sportjugend Hessen und Behzad Borhani, langjähriges Vorstandsmitglied der Sportjugend Hessen und des Sportkreises Gießen.

Über 100 Vereinsvertreter und Vereinsvertreterinnen aus dem gesamten Main-Kinzig-Kreis versammelten sich im Herbert-Dröse-Stadion. Als Gäste konnten der Hanauer Stadtrat, Thomas Morlock, der scheidende Präsident des Landessportbundes Hessen e. V, Dr. Rolf Müller und der Landrat des Main-Kinzig-Kreises, Thorsten Stolz, begrüßt werden.

In seinem Grußwort bedauerte Thomas Morlock die Belegung etlicher Hallen, zum Beispiel die August-Schärttner-Halle in Hanau, die als Impfzentrum umgewandelt wurde, und bedankte sich bei den Vereinen für ihr Verständnis. Er betonte auch noch einmal ausdrücklich, dass es keine Gebühren für die Hallennutzung geben würde. Thomas Morlock lobte den Impulsvortag „Haltung zeigen“, als gesellschaftliches Engagement.

Dr. Rolf Müller sprach den  Vereinsvertreter*innen höchste Anerkennung aus, für deren Engagement und für die gesellschaftliche Verantwortung für den Sport. Mit viel Kreativität habe man die schwierige Zeit in den Vereinen gut überstanden, die Mitgliederentwicklung sei‘ auf einem guten Weg. Er machte noch einmal deutlich, der Sport ist ein Bindeglied für die Gesellschaft, Sport ist immer mehr gewesen als nur Bewegung. Dr. Rolf Müller forderte vehement: Ein Lockdown dürfe sich auf keinen Fall wiederholen. Als scheidender Präsident des Landessportbundes Hessen e. V. bedankte er sich für die gute, zurückliegende Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Vorstandes des Sportkreises Main-Kinzig e. V. und den Vereinen.

In seinem Grußwort bedankte sich Thorsten Stolz bei den Vereinen für ihr Durchhaltevermögen und lobte alle ehrenamtlich engagierten Vereinsvertreter*innen. Die Vereinsaktivitäten laufen wieder an, nicht nur im sportlichen Bereich. Die Wertschätzung eines Vereines sei eine Andere geworden, Vereine wurden nicht nur im sportlichen Bereich vermisst, vielmehr auch als Stätte der Begegnung und Kommunikation. Die Jugendarbeit in den Vereinen zu unterstützen, Migration und Integration, Menschen wieder zu begeistern, das seien unter anderem zentrale Themen für die zukünftige Vereinsarbeit.    

Der Sportkreisvorsitzende, Helmut Meister, ging in seinem ausführlichen Bericht auch auf die Mitgliederentwicklung ein. Der Sportkreis Main-Kinzig konnte zum 01.01.2022 eine Mitgliederzahl von 128.081 verzeichnen und lag damit nur 77 Mitglieder unter dem Vorjahreswert. Dies ist eine normale Schwankungsbreite. Meister geht davon aus, dass die durch Corona bedingten Mitgliederrückgänge gestoppt sind und in Zukunft wieder mit entsprechenden Zuwächsen  gerechnet werden könne. Bezogen auf die Anzahl der Vereine, ist der Sportkreis Main-Kinzig weiterhin der größte Sportkreis in Hessen.

Helmut Meister bedankte sich noch einmal ausdrücklich bei dem Landrat des Main-Kinzig-Kreises für  das Hilfsprogramm unter dem Motto „Vereinsperspektive“, dass für alle Kultur- und Sportvereine im Jahr 2021 auf den Weg gebracht wurde. Für die Sportvereine wurden im Rahmen diese Hilfsprogrammes 375.000 Euro zur Verfügung gestellt. Davon flossen 250.000 Euro in eine Erhöhung der ÜL-Pauschale von 0,30 Euro auf 1,00 Euro je Stunde und die restlichen 125.000 Euro wurden durch den Sportkreisvorstand in einem unbürokratischen Antragsverfahren vergeben. Hier konnte vielen, durch die Coronapandemie in finanzielle Not geratenen Vereine, geholfen werden. 

Foto: Reiner Faust

Weiterhin berichtete Meister über die einzelnen Referate des Sportkreises Main-Kinzig. So werde es zeitnah eine gemeinsame Werbekampagne mit dem staatlichen Schulamt geben, um zusätzliche Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen zu erreichen. Auch der Sportabzeichen-Wettbewerb soll in den Schulen wieder mehr belebt werden. Im Referat Bildung wurden unter anderem bereits mehr als 20 Seminare zum Schwerpunktthema „Kindeswohl im Sport“ durchgeführt. Sportvereine dürfen bei Kindeswohlgefährdung nicht wegschauen, sondern müssen eine Kultur des Hinsehens entwickeln. Ein zentraler Schwerpunkt des Referates Familien, Frauen, Integration und Inklusion war auch 2021 der Hanauer Stadtlauf  „Stärke zeigen – keine Gewalt gegen Frauen“, der zwar nicht in gewohnter Form stattfinden konnte, aber die Frauenhäuser in Hanau und Wächtersbach konnten trotzdem mit einer Spende von 12.500 Euro bedacht werden.

Die Jugendwartin, Michael Seifert, teilte in ihrem Bericht für die Jugend mit, dass zentraler Schwerpunkt ein Kennenlernen der Jugendwarte/Jugendwartinnen in den Vereinen gewesen sei. Dies konnte aber der Situation geschuldet, bislang nur in „Online-Stammtischen“ stattfinden.

Das Impulsreferat „Haltung zeigen im Main-Kinzig-Kreis“ mit Angelika Ribler und Behzad Borhani wurde in einem Dialog zwischen den beiden und den anwesenden Vereinsvertreter*innen geführt. Haltung haben, Haltung zeigen, gesellschaftliche Verantwortung tragen und Sinne schärfen, für gewisse Situationen oder Konflikte im Verein, wachsam sein, waren die Schwerpunkte dieses Vortrages. Die Werte des Sportes seien eindeutig: Respekt voreinander haben, ein faires Miteinander, Vielfalt, kein Rassismus, zuhören, statt weghören, hinschauen statt wegschauen. Wenn es um Konflikte geht, den Blick auf Betroffene richten, welche diskriminiert oder gemobbt werden. Solidarität untereinander. Der Opferschutz sollte im Mittelpunkt stehen. Betroffene immer ernst nehmen. Ribler und Borhani konnten die anwesenden Vereinsvertreter*innen mit ihrem Vortrag noch einmal für diese wichtigen Themen sensibilisieren.

Abschließend bedankte sich Helmut Meister in seinem Schlusswort, auch im Namen seiner Vorstandskolleginnen und -kollegen, bei allen Anwesenden für die Teilnahme am diesjährigen Sportkreistag. „Lasst uns gemeinsam mit Mut und Zuversicht die kommenden Aufgaben angehen. Die Aufbruchstimmung in unseren hessischen Turn- und Sportvereinen ist deutlich zu spüren. Der Sportkreisvorstand wird Eure Vereinsarbeit weiterhin nach besten Kräften unterstützen.“ 

Foto: Sportjugend Hessen

Protokoll SKT 09062022.pdf 1.0 MB